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27. ADAC Stormarn-Rallye
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„Favoritensterben“ bei der Stormarn Rallye 2010 - Schütte sichert sich den Gesamtsieg mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Kai-Dieter Kölle
Favoriten gab es mit Bekanntgabe der Nennliste zur 27. ADAC Stormarn Rallye genügend. So fanden sich auf der Nennliste Namen wie Imhoff / Walker, sogar Stefan Göttig tauchte am selben Tage noch mit einem Mitsubishi Evo auf. Doch leider lag der Teufel wie so oft im Detail. Während Imhoff / Walker gar nicht erst zur Rallye erscheinen konnten, da sie ihr Golf-Kitcar nach der Knesebeck noch nicht wieder fit hatten, musste Göttig die Segel bereits nach dem Abfahren streichen, da der Motor fest war. Der Mitsubishi-Pilot Ralf Michael Wierwille mit Beifahrer Thorsten Zimmermann begrub seine Siegeshoffnungen bereits nach knapp 3 km auf der ersten Wertungsprüfung an einem Baumstumpf, welcher das Vorderrad abriss. Das nach 3 Wertungsprüfungen auf Rang 1 liegende Team Axel Nörenberg / Markus Steinfadt besuchte in der 4. Wertungsprüfung die Botanik und benötigte ca. 4 Minuten, um ihren BMW M3 mit Hilfe der Zuschauer wieder auf die Strecke zu bringen. Auch Lars Tietjen / Anja Lange mussten ihren starken Golf II abstellen, da sie keine Gänge mehr hatten. Somit war der Weg frei für die verbliebenen Favoriten Martin Schütte mit Beifahrer Kai Treder auf Renault Clio 16V und Kai-Dieter Kölle mit Ersatzbeifahrerin Bianca Hutzfeldt auf Porsche 911. Wobei „frei“ auch hier relativ war, denn bereits auf dem Weg zur 2. Wertungsprüfung wurde im Kölle-Porsche mit einer defekten Kupplung gekämpft und die Gänge konnten nur mit Mühe und kurzem Pedalweg ihren Weg finden. Im Ergebnis holte sich Martin Schütte mit seinem wieder neu aufgebauten Renault Clio den Gesamtsieg mit einer halben Sekunde Vorsprung vor Kai-Dieter Kölle / Bianca Hutzfeldt. Besonders spannend war auch der Kampf um die Plätze 3 - 5. Während das Team Broda / Mannstein und das Vater-Sohn-Gespann Buck nach der 5. Wertungsprüfung mit halben Sekunden um Platz 3 im Gesamt kämpften und hofften, in der letzten Wertungsprüfung Broda dann einen Dreher hatte und Buck mit rutschender Kupplung zu kämpfen hatte, katapultierte sich mit einer fehlerfreien Fahrt auf der letzten Prüfung still und heimlich das Team Brandes / Sebralla mit ihrem Opel Kadett GSI auf Gesamtrang 3. Besonders hervorzuheben ist einmal mehr die Leistung des erst 20-jährigen Lennart Hahn, der mit Ersatzbeifahrerin Heinke Möhrpahl auf seinem BMW 318is unterwegs war. Er gewann mit über 10 Sekunden Vorsprung die mit insgesamt 9 Fahrzeugen besetzte Klasse G19. Die ebenfalls mit insgesamt 9 Fahrzeugen besetzte Klasse NF3, in die auch die mit lediglich einem Fahrzeug, nämlich einem Suzuki Swift, welcher durch die junge Hamburgerin Antje Wierwille-Partisch pilotisiert wurde, besetzte NF2 zusammengelegt wurde, gewann knapp das Team Marcel Becher / Jan Roth vor Matthias Rathkamp / Olaf Jordan. Den 1. Platz in der „kleinen“ H12 konnte sich der Mini-Treter und Zuschauerliebling Heiko Schultz mit Beifahrerin Birgit Slawik sichern. Die Ehrung mit der Jochi-Kleint-Trophäe verdiente sich das Team Olaf Gennat / Volkmar Knop, die ihren betagten aber mit viel Liebe aufgebauten Opel Ascona A auf Platz 2 in ihrer Klasse abstellten. Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung bei schönstem Frühlingswetter. Auch wenn die Strecken selbst aus den Vorjahren bekannt waren, wurde einmal mehr bewiesen, wie anspruchsvoll diese sind. Das Gesamtergebnis jetzt auch mit WP-Zeiten ist auf der Homepage des Veranstalters einsehbar: http://www.msc-trittau.de (Text: Bianca Hutzfeldt 12.04.10)
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Rallye-Doppel am Ostersamstag in Knesebeck
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In zwei Wochen findet wieder das traditionelle Rallye 200 Doppel in Knesebeck am Ostersamstag statt. Der MSC Knesebeck richtet die 31. ADAC Rallye Knesebeck (Vormittag) und 32. ADAC Rallye Knesebeck (Nachmittag) am 03. April als Doppelveranstaltung aus. Den Teilnehmern wird eine sehr kompakte Veranstaltung mit jeweils 6 Wertungsprüfungen von 3,5 bis 8,5 Kilometern WP-Länge angeboten. Die maximal erlaubten 35 WP-Kilometer werden somit voll ausgenutzt. Dadurch eignen sich die beiden Rallyes auch hervorragend als Testmöglichkeit für größere Veranstaltungen, wie z.B. der ADAC Rallye-Masters. Neben dem in ganz Deutschland bekannten Schweineohr werden weitere Streckenabschnitte der damaligen Sachs-Winter-Rallye aus den 80-er Jahren gefahren, auf denen schon Rallyegrößen wie Walter Röhrl, Michèle Mouton oder Armin Schwarz ihr Können beweisen mußten. Die Streckenführung ist bei beiden Veranstaltungen im Vergleich zum Vorjahr verändert worden, so dass die Teilnehmer wieder ein neues Gebetbuch zu erstellen haben. Wie im vergangenen Jahr haben die Starter bei der Vormittags-Veranstaltung auf der 3,5 Kilometer langen Wertungsprüfung eine enge Ortsdurchfahrt zu meistern, um anschließend in einer Spitzkehre ihr ganze fahrerisches Können zu zeigen. Auf der zweiten 3, 5 Kilometer lange Wertungsprüfung finden die Teilnehmer einen ständigen Wechsel zwischen schnellen Kurven und langsamen Engpässen. Neben einem kurzen Schotterstück und einer Spitzkehre wartet auf dieser WP als besonders Highlight eine sehr enge Brückenunterführung auf die Teilnehmer. Zahlreiche regionale Prädikate aus Norddeutschland und Niedersachsen dürften für spannenden Rallyesport sorgen. Außerdem bieten Nenngeldermäßigungen für eine weite Anreise über 200 Kilometer oder Teilnehmer des Newcomer Cup 2010 weitere Anreize. Es werden ca. 40 Teilnehmer erwartet, wobei wieder Gruppe H-Boliden gegen bärenstarke Youngtimer und seriennahe Fahrzeuge in den Sekundenkampf gehen werden.
Als weitere Neuerung in diesem Jahr können die Ergebnisse während der Veranstaltung live unter www.sportas.de abgerufen werden.
Das Rallyezentrum befindet sich in 29379 Wittingen-Knesebeck in der Ortsmitte im Gasthaus „Knesebecker Hof“. Dort werden am 03. April ab 8:30 Zuschauerinformationen und Zeitpläne erhältlich sein.
Die Ausschreibung, eine vorläufige Starterliste und weitere Informationen sind auf der Veranstalterhomepage www.msc-knesebeck.de abrufbar. Pressemitteilung 01 - ADAC Rallye Knesebeck 2010 (23.03.2010)
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Gesamtsieg für das Berliner Duo Dzewas / Gohlke
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Entgegen den Wettervorhersagen wurden die 39 Teilnehmer des Heidbergring-Rallyesprint am 26.09.2009 vom Veranstalter, dem Norderstedter AMC e. V., mit blauem Himmel und Sonnenschein begrüßt. Der Rallyesprint selbst bestand traditionell aus insgesamt 6 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von ca. 25 km, wobei die letzten 3 Prüfungen in entgegen gesetzter Richtung zu fahren waren. Das Vorjahresgesamtsieger-Team Thorsten Kuhlmann und Bianca Hutzfeldt hatten den Mit-subishi Evo VII an diesem Wochenende in der Garage gelassen und führten den Renault Clio 16 V mit der Start-Nummer 1 aus. Zu den Favoriten an diesem Wochenende zählten neben ihnen von vornherein Martin Schütte / Thorsten Kühn sowie Steffi Zorn / Andreas Karg, wenn denn die Technik ihrer Clios hielt. Ferner das Berliner-Doppelpack Stephan Dzewas / Klaus-Dieter Gohlke auf Ford Escort RS 2000 und Frank Reimann / Sabrina Gohlke auf VW Golf II, die nach ihrem letzten Auftritt bei einem Rallyesprint im Norden noch eine Rechnung zu begleichen hatten. Ebenfalls „hoch gehandelt“ wurde Sascha Hiller, der mit seinem VW Scirocco bereits beim Rallyesprint auf dem Hungrigen Wolf in diesem Jahr im Norden für Aufsehen gesorgt hatte. Die erste Bestzeit des Tages konnte sich sodann mit 0,5 Sekunden Vorsprung das Team Kuhlmann / Hutzfeldt auf die Fahne schreiben. Mit keiner Favoritenrolle hatte man gerechnet bei dem Team Dominik Heller / Saskia Müller, die daher auch „nur“ mit der Start-Nr. 37 mit ihrem Honda Civic Type R an den Start gingen und sofort die zweitbeste Zeit für sich verbuchten - gefolgt von Schütte, Hiller, Reimann und Dzewas. Wenig Aufsehen erregend leider das Team Steffi Zorn / Andreas Karg, die mit Problemen an ihrem Clio zu kämpfen hatten und diesen schließlich in der WP 3 abstellen mussten. Ab der zweiten Wertungsprüfung blies dann das Berliner Duo Dzewas / Gohlke zum Angriff und knabberte nach und nach ein Stück mehr Vorsprung des zur Halbzeit immer noch mit 0,3 Sekunden vorne liegenden Teams Kuhlmann / Hutzfeldt ab. Bereits nach der 4. Wertungsprüfung stand fest: Dzewas / Gohlke wollen den Gesamtsieg, und zwar mit aller Macht, denn sofort bauten sie ihren Rückstand von 0,3 Sekunden auf insgesamt 1,2 Sekunden aus, lagen nach der 5. Wertungsprüfung mit 2,5 Sekunden Vorsprung vorne und holten sich im Ergebnis mit einer sensationellen Zeit von 02:37,2 und 6,6 Sekunden Vorsprung den Gesamtsieg vor den Vorjahressiegern Kuhlmann / Hutzfeldt. Einen Achtungserfolg und damit gleichfalls einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung holte sich das Team Dominik Heller / Saskia Müller mit einem Wimpernschlag von 0,1 Sekunden Vorsprung auf Martin Schütte, der sich am Nachmittag mit seinem Renault Clio seinen persönlichen Tripple holte. Denn: Auf den letzten 3 Prüfungen fuhr er auf die Hundertstelsekunde genau gleiche Zeiten, womit man wohl sagen kann: mehr oder auch weniger war definitiv nicht drin. Von vornherein ebenfalls stark dabei waren einmal mehr die Youngster Lennart Hahn sowie Timo Broda, die sich einen Schlagabtausch der besonderen Art lieferten. Während Timo Broda auf der 4. Wertungsprüfung eine im Gesamt 4. beste Zeit „zauberte“, gelang es Hahn mit seinem BMW 320 is immer in den TOP-10 konstant gute Zeiten zu fahren. Im Ergebnis hatte das Team Broda / Linnemann dann jedoch mit 5,6 Sekunden die Nase vor Hahn / Brudermann (Gesamtrang 8) und holte sich einen herausragenden 7. Gesamtrang. In der Gruppe G dominierte von vornherein das Team Fabian Pirrone / Heinke Möhrpahl auf BMW 318 is, die ihren wohl verdienten Klassensieg zu keiner Zeit gefährdet sehen mussten. Ausnahmsweise einmal nicht das Nachsehen hatte die Klasse H12, in der auch das Team Karsten Beck / Corinna Kunstmann fuhr und mit der nächst höheren Klasse zusammengelegt wurde. Denn ihnen gelang es, sich gegen die höhere Klasse H 13 mit ihrem VW Polo durchzusetzen und die Klasse souverän für sich zu entscheiden. Weniger Glück mit der Klassenzusammenlegung hatte eine zweite Dame im Feld, und zwar Antje Wierwille-Partisch, die mit ihrem Suzuki Swift Sport zwar das zweite N2-Fahrzeug, einen Honda CRX des Teams Horakh / Skalski, in Schach halten konnte, jedoch in der Gruppe N lediglich hinter den Führenden Heller, Wendrich und Bergmann einen 7. Platz in der Klasse erzielte. Ob der Kompaktheit der Veranstaltung sowie der guten Organisation wird gehofft, dass der Heidbergring Rallyesprint auch in 2010 wieder stattfinden wird. Hierüber soll in den nächsten Tagen entscheiden werden. Text: Bianca Hutzfeldt Ergebnisse: Norderstedter AMC
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38. + 39. ADAC Holsten - Rallye
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Carsten und Michaela Alexy |
Thorsten Kuhlmann/ Bianca Hutzfeldt |
Uwe Broda/ Rolf Suhrcke |
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Test für die Ostsee-Rallye bestanden - Alexy gewinnt Holsten-Doppel
Bei schönstem Wetter startete am vergangenen Wochenende der letzte Lauf zum Rallye-Cup-Nord, die 38. und 39. ADAC Holsten Rallye auf dem Truppenübungsplatz Putlos. Die in Schleswig-Holstein vom MSC Holstein e. V. ausgetragene Veranstaltung, die weitere norddeutsche Prädikate vorwies, lockte im Vergleich zum Vorjahr wieder einige Teams mehr an. Den insgesamt 58 gestarteten Teams, darunter 11 Teilnehmer des Historic Regio Cup, wurde auf den insgesamt 68 Wertungskilometern einiges abverlangt. Die Prüfungen führten größtenteils über trockene Asphaltstrecken, jedoch wurde der Kampf um die Bestzeiten mit 10 % Schotteranteil, der sich als äußerst rutschig und staubig darstellte, zusätzlich erschwert. Als Gesamtsieganwärter und „Tester“ für die ADAC Ostsee-Rallye waren das Ehepaar Alexy mit ihrem Audi S2 Quattro angereist. Ebenfalls zu den Favoriten zählte das Team Keck / Treder auf Mitsubishi Lancer sowie der Vorjahressieger Thorsten Kuhlmann mit Beifahrerin Bianca Hutzfeldt mit ihrem Mitsubishi Lancer Evo VII. Ebenfalls Anspruch auf einen der vorderen Podestplätze wollte der ortskundige „schnelle Bauer“ Kai-Dieter Kölle / Matthias Mäding auf Porsche 911 erheben, jedoch wurden ihre Ambitionen gleich nach der ersten Prüfung begraben und es blieb ihnen nur die Aufgabe bei der ersten Veranstaltung. Aber wozu wohnt man in der Nähe u. hat noch einen Porsche im Stall - also schnell umgesattelt und schon konnte das Team Kölle / Mäding zur 2. Veranstaltung wieder neu angreifen. Von vornherein versprach es, ein spannendes Sekundenduell zu werden. Gleich auf der ersten Prüfung jedoch kostete das Team Kuhlmann / Hutzfeldt ein Dreher wertvolle Zeit, dennoch konnten sie sich eine drittbeste Zeit sichern, während das Team Keck / Treder mit 3,1 Sekunden Vorsprung auf Alexy in Führung ging. Die zweite Bestzeit des Tages sicherte sich das Team Kuhlmann / Hutzfeldt. Dann jedoch blies das Ehepaar Alexy zum Angriff und sicherte sich auf den zwei folgenden Prüfungen Bestzeiten mit Vorsprüngen von insgesamt 8 Sekunden, die durch die Verfolger nicht wieder aufgeholt werden konnten. Auf der vierten und letzten Prüfung schlug bei dem Team Keck / Treder einmal mehr der Technikfehler zu und sie mussten ihren Kampf abbrechen und den Evo aufladen. Dem Team Kuhlmann / Hutzfeldt machte ein verstopfter Benzinfilter auf der letzten Prüfung zu schaffen, so dass sie nicht mehr mit voller Leistung fahren konnten und sich im Ergebnis Gesamtrang zwei sicherten. Bester „Frontkratzer“ und von Beginn an vorne dabei war die einzige Dame im Feld, und zwar Steffi Zorn mit Andreas Karg auf Renault Clio. Sie überzeugte mal wieder durch eine beherzte fehlerfreie und schnelle Fahrweise, wodurch sie die „Golffraktion“ in der Gruppe H14 mit Uwe Broda, Michl Meyer und Lars Tietjen auf ihre Plätze verwies. Die Klasse N3 gewannen, nachdem sie die letzten Jahre nie das Ziel bei der Holsten Rallye gesehen hatten, Nils Heitmann / Daniel Hammerich auf ihrem 1600er Polo. Die ebenfalls sehr stark mit insgesamt 11 Teilnehmern besetzte Klasse G19 sicherte sich Matthias Rathkamp / Olaf Jordan vom AMC Asendorf mit ihrem BMW 318 is. Nach einer knapp dreistündigen Mittagspause ging es dann weiter mit dem Start zur 39. ADAC Holsten Rallye. Immerhin konnten noch 38 Teams ihre Autos wieder „reanimieren“ und auch das gesamte Feld der historischen Teilnehmer führten ihre Vehikel wieder aus. Der Kampf um die Sekunden wurde wieder aufgenommen und schnell zeigte sich, dass Alexy sich an das Geläuf auf dem Truppenübungsplatz gewöhnt hatte und seinen Audi S2 nach der Hälfte der gefahrenen Prüfungen an die Spitze des Feldes setzte. Dicht auf den Fersen war das Team Kuhlmann / Hutzfeldt, konnte jedoch den Vorsprung von gut 16 Sekunden nach 3 von 4 zu fahrenden Prüfungen nicht mehr aufholen, auch wenn sie den Evo am Schluss noch einmal sportlich über die Strecke trieben und eine letzte Bestzeit für sich verbuchen konnten. Auch den Sieg der 2. Veranstaltung sicherte sich somit das aus dem hessischen Rotenburg stammende Ehepaar Alexy mit 11,4 Sekunden Vorsprung vor Kuhlmann / Hutzfeldt und mit einer knappen halben Minute dahinter Uwe Broda / Rolf Suhrcke auf VW Golf. Die einzige Amazone musste ihren Clio nach der Hälfte der zu fahrenden Prüfungen mit einem Getriebeschaden abstellen; ebenso erwischte es die Verfolgter Lars und Diana Tietjen auf VW Golf. Und auch den jungen Hamburger Nils Heitmann erwischte es und somit bleibt eine halb bezahlte Rechnung für ihn für das nächstes Jahr nach wie vor offen. Die Klasse G19 gewannen am Nachmittag das Team Günter Vogt und Jörg Michels. Somit sichert sich am Tagesende das Ehepaar Alexy nicht nur den Gesamtsieg des Holsten-Doppels, sie gewinnen ebenfalls mit einer maximal zu erreichenden Punktzahl den Rallye-Cup-Nord 2009 und dürften nunmehr bestens vorbereitet für den letzten norddeutschen Vorlauf zum ADAC Masters, der ADAC Ostsee-Rallye, sein. Die Podestplätze beider Veranstaltungen belegten: 1. Carsten Alexy / Michaela Alexy, Audi S2 Quattro 2. Thorsten Kuhlmann / Bianca Hutzfeldt, Mitsubishi Lancer Evo VII 3. Uwe Broda / Rolf Suhrcke, VW Golf GTI - Vollständiger Ergebnis Text: Bianca Hutzfeldt // Bilder: http://www.rallye-addicted.de (03.08.09)
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38. + 39. ADAC Holsten-Rallye
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38. + 39. ADAC Holsten Rallye lädt ein zu einem kleinen Vorgeschmack auf die bevorstehende Ostsee-Rallye Wie in den Vorjahren auch veranstaltet der MSC Holstein am 01.08.2009 ein Rallye-200-Doppel, das traditionell auf dem Truppen-Übungsplatz Putlos im Norden Ostholsteins ausgetragen wird. Leider sind Zuschauer auf dem Gelände selbst nicht zugelassen, jedoch besteht die Möglichkeit, als „Zaungast“ dem Sekundenkampf beizuwohnen. Das Rallyezentrum befindet sich auf dem Gut Görtz in Heringsdorf, wo Zuschauer natürlich gerne gesehen sind und mit den Teilnehmern Benzingespräche führen oder die Fahrzeuge begutachten können. Die Wertungsprüfungen von insgesamt 68 Kilometern haben sich, ebenso wie die Streckenführung und Gesamtlänge für beide Veranstaltungen mit 200 Kilometern gegenüber 2008 nicht verändert. Die Piloten haben jeweils 5 Wertungsprüfungen zu absolvieren, die neben Asphalt auch 10 % Schotter enthalten. Da am 11./12.09.2009 ebenfalls auf dem Truppenübungsplatz Putlos Wertungsprüfungen im Rahmen der Ostsee-Rallye gefahren werden, nutzen einige Fahrer, wie u. a. Alexy, Kuhlmann, Heitmann und Kölle die Möglichkeit, sich mit dem dortigen anspruchsvollen Gelände weiter vertraut zu machen, auch wenn die Streckenführung selbst nicht ganz identisch sein wird. Mit 49 Nennungen im Vergleich zum Vorjahr mit 34 Nennungen kann der MSC Holstein zufrieden sein, zumal weitere 11 Teilnehmer für den Historic Rallye Cup, der Classicer der Vergangenheit, wie Fiat 500, VW Käfer und Audi 80 Coupé an den Start bringt, genannt haben. Somit werden insgesamt 60 Starter auf Zeitenjagd gehen. Auch mit von der Partie werden Fahrzeuge nicht ausgeschriebener Klasse sein, die Demo-Fahrten absolvieren, darunter Kim Boisen mit seinem BMW M3 aus Dänemark. Besonders spannend wird der Kampf um den Gesamtsieg werden. Während der Hamburger Thorsten Kuhlmann und seine Beifahrerin Bianca Hutzfeldt letztes Jahr mit einem Gesamtsieg des Holsten-Doppels glänzen konnten und daher auch mit der Start-Nr. 1 an den Start gehen, hat die bisherige Saison gezeigt, dass das Ehepaar Alexy mit ihrem Audi Quattro ebenfalls ganz vorne mitmischen will und wird. Auch darf man gespannt sein auf Rainer Keck / Kay Treder im Mitsubishi Evo, wenn nicht erneut der diesjährige Technik-Teufel zuschlägt. Ebenfalls seinen „Heimvorteil“ versuchen zu nutzen wird der schnelle Bauer Kai-Dieter Kölle mit seinem Porsche 911. Folgen wird sodann eine ganze Reihe von „Golf-Tretern“ der Klasse H14 sowie eine Dame - Steffi Zorn - im Renault Clio, die ebenfalls nicht zu unterschätzen sein wird. Etwas für´s Auge werden mit Sicherheit wieder einmal die Teams Schultz / Slawik und Grossmann / Kanitz mit ihren Mini´s bieten, wenn sie diese über die bucklige Strecke „prügeln“ werden. Auch darf man gespannt sein, wo sich das 2. Damenteam Steffen / Steffen mit ihrem Dacia Logan am Ende einordnen wird, nachdem diese zu einer längeren Zwangspause verurteilt waren. Eine freiwillige Dokumentenabnahme sowie Besichtigung der Wertungsprüfungen ist bereits am Freitag, 31.07.2009, möglich. Der Start zur 38. Holsten Rallye erfolgt um 10.01 Uhr und die 39. Holsten Rallye startet um 16.31 Uhr. Weitere Info´s unter: http://www.msc-holstein.de Text: B. Hutzfeldt -- Foto: http://www.rallye-addicted.de
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